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DER KÜRBIS - DIE GRÖSSTE BEERE DER WELT

 

Aus der Reihe Universum, ORF/Interspot

Seit September 2003 laufen die Dreharbeiten zur neuen Dokumentation über die Welt des Kürbis - eine Art Kulturgeschichte.
Buch und Regie vom Biologen und Fotografen Gerald Navara. Seine letzte Regiearbeit war die Spieldoku über " Schleich" - dieser Mann rettete im 2. Weltkrieg Juden über die österr. Grenze nach Jogoslawien.
Kamera/DoP: Harald Michael Seymann, Assistenten: Valentin Platzgummer, Wolfram Wuinovic, Sandor Kumric.
Licht: Christoph Vitasek.




Für mich als Kameramann ist der Kürbis eine besondere Herausforderung - da sich kaum jemand etwas darunter vorstellen kann, aber auch eine besondere Chance, echtes filmischen Neuland zu betreten. Das haben wir auch gemacht mit einer Kamerafahrt in das Innere eines Kürbis. Dieser war an zwei Enden etwas aufgeschnitten, von oben mit 9 Kaltlichtlampen durch Schlitze beleuchtet. Es öffnete sich im Inneren des Kürbis eine grottenartige " Eisriesenhöhle" in orange mit bizarren Formen, Wänden, Einbuchtungen und riesengroße Kerne.

Diese Makrowelt eröffnet dem Pioniergeist neue Dimensionen: in diese Grotte dringen wir mit unserer 8,5 mm Prope lense ein. Ein einfaches table dolly ermöglicht kleine Fahrten im Bereich von 17 - 20 cm - die Bedienung ist noch echte Handarbeit: ruhiges Atmen und Körperbeherrschung ist essentiell, da wir es am Tisch zu zweit bedienten. Diese einfache Lösung erweist sich als die wirkungsvollste, nachdem vorher alles mögliche probiert wurde ...

Die einfachen Lösungen sollen sich noch oft bewähren bei den Dreharbeiten ... Filmisch begleiten wir unseren Hauptdarsteller natürlich durch alle Phasen seines Gedeihens, aber auch an vielen Schauplätzeln: der Bogen spannt sich von Falkenstein im Weinviertel, in die Steiermark zur Bauernfamilie Jauk und von dort nach Mexiko, Japan, China und wieder zurück in die Klimakammern des Instituts für Naturschutz in Wien ...

Natürlich wird auch dem Geheimnis der guten Kürbiskernölbereitung nachgespürt - da wird es einige Überraschungen zum sehen geben. Der romantischste Kürbisacker von Österreich unterhalb der Ruine Falkenstein wird von Christof Körner zusammen mit Heidi Strobl speziell für die Dreharbeiten gepflegt. Dort sind auch 2 Fixkameras für Zeitraffer und ein Remote Control Head für einen Jahreszeitenschwenk immer wieder in Betrieb ... Unsere Magna Mater ... Kürbis ... Heidi Strobl ist der gute Geist unseres Projekts, von ihr stammt auch die Idee zumFilm. Mehr zu ihrer interessanten Person unter: www.heidi-strobl.at

" Der Kürbis - die größte Beere der Welt"
Geplanter Sendetermin Oktober 2005 16.9, Digibeta, " Kürbistöne und -musik in Stereo".

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