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DIE RÜCKKEHR DER 109er

 

Die 109.13 wird im Jänner 1912 in Betrieb genommen für den Dienst auf den Strecken der privaten Südbahnlinien, besonders für die extrem schwierigen Steilstrecken im Karstgebiet. Die damalige Fahrzeit Wien-Triest kann mit den neu konstruierten 109er auf 10 Stunden und 35 Minuten gekürzt werden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h, Dauerleistung 1400 PS, Höchstleistung 1500PS. Diese Maschinen sind nicht nur das Rückgrat einer schnellen und wichtigen Verkehrsverbindung zu Österreichs wichtigsten Hafen, sie stellen mit ihrer schlichten Eleganz und Vornehmheit einen Höhepunkt im österreichischen Lokomotivbau vor dem 1. Weltkrieg dar - einfache, gut funktionierende Technik umgesetzt in schönster Ästhetik...
Die 109.13, bei den ÖBB 38.4101 genannt, steht bis 1967 im aktiven Dienst im Heizhaus Amstetten. Danach führen ihre Wege zur Abstellung nach Wien Stadlau, wo sie langsam vergessen wird. 1991 passiert ein Wunder: die Eisenbahnfreunde in Straßhof übernehmen die 109er zur Wiederaufarbeitung und senden sie nach Budapest in die Hauptwerkstätte. 1992 wird sie der Öffentlichkeit feierlich präsentiert. Zusammen mit der anderen Schnellzuglok aus der Monarchie, der 310er, werden eindrucksvolle Fahrten unternommen. Getrübt wird die Freude von seltsamen Unfällen und Entgleisungen - böse Zungen behaupten es läge an der Ordnungsnummer 13 der 109.13....
Letztlich führen Kesselfristablauf zu einer unrühmlichen Abstellung mit wenig Aussicht auf aktive Inbetriebnahme....
Doch dann passiert ein weiteres Wunder - ab 2002 werden noch einmal alle Kräfte gebündelt in Straßhof - es gelingt mit Unterstützung des technischen Museums in Wien eine Aufarbeitung - allerdings diesmal in Eigenregie! Die Maschine wird in zähester Kleinarbeit bis zur letzten Schraube gründlichst überholt ...und die Filmkamera begleitet die Arbeiten ins Detail mit. Im Sommer 2004 ist es soweit - der Beweis wird erbracht, was Menschen leisten wenn sie nur fest daran glauben! Trotz Geldmangels und vieler schwieriger Details bei der Restaurierung - die 109er fährt wieder - bei der Polizeiprobefahrt sogar 110 km/h... - und mit ihr ein Stück Geist von Alt-Österreich...
Der Film dokumentiert die wechselhafte Geschichte und Rückkehr der Lok, die Dreharbeiten reichen bis in die 90er Jahre zurück - auch den Filmemachern wurde Durchhaltevermögen auferlegt. Die Belohnung ist ein Eisenbahnfilm, welcher nur so strotzt von Dampflokathmosphäre. Ein Höhepunkt ist die erste große Fahrt in den Süden über den Paß der Semmeringbahn anläßlich des Jubiläums dieser Gebirgsbahn am 20. Juni 2004, in Doppeltraktion und Paralellfahrt mit der 629er...

Ein Eisenbahn Special Interest Video. Begleitender Kameramann Harald Michael Seymann. Erscheint im Frühjahr/Sommer 2005 bei BAHNORAMA, SH Film auf DVD und VHS.




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